Zutaten (22–24 cm Form)
Für den Teig (Boden + Gitter oder Deckel):
315 g Mehl
12–15 g Zucker
1/2 TL Salz
225 g kalte Butter, gewürfelt (sehr kalt)
90–120 ml Eiswasser (nach Bedarf)
1 TL Essig oder Zitronensaft (optional, macht den Teig zarter)
Für die Füllung:
3–4 mittelgroße Äpfel (ca. 800–900 g), geschält und in dünne Scheiben geschnitten
100 g Zucker (nach Geschmack anpassen)
1–2 TL Zimt
Saft einer halben Zitrone
15–20 g Mehl oder Speisestärke (zum Andicken)
1 1 TL Vanilleextrakt (optional)
1 Prise Salz
1 EL Butter (optional, zum Bestreichen der Füllung)
Für die Glasur:
1 Ei + 1 EL Wasser oder Milch
1 EL Zucker (optional, zum Bestreuen)
Zubereitung
- Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die kalte Butter hinzufügen und mit den Fingern oder einem Teigschneider einarbeiten, bis die Mischung groben Krümeln mit erbsengroßen Stücken ähnelt (nicht zerdrücken; diese kleinen Stücke verleihen dem Gebäck seine blättrige Textur).
- 6 EL Eiswasser (und gegebenenfalls Essig/Zitronensaft) hinzufügen und den Teig vorsichtig zusammenbringen. Nur bei Bedarf 1–2 EL Wasser hinzufügen, bis der Teig ohne Kneten zusammenhält.
- Den Teig in zwei Scheiben teilen (eine etwas größere für den Boden), einwickeln und 45–60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen (bei warmen Temperaturen ist diese Ruhezeit wichtig, damit der Teig beim Backen nicht schrumpft).
- Den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein leeres Backblech auf die unterste Schiene schieben, um es vorzuheizen (dadurch wird der Boden knuspriger).
- Die Äpfel mit Zucker, Zimt, Zitronensaft, Mehl/Speisestärke, Salz und Vanille vermengen und 10 Minuten ziehen lassen, damit sie Saft abgeben (falls zu viel Saft austritt, diesen nicht wegschütten: Das Mehl dickt die Masse beim Backen an).
- Die größere Teigscheibe ausrollen und die Tarteform damit auslegen, dabei einen kleinen Rand überstehen lassen. Die Form 10 Minuten im Kühlschrank kühlen, falls der Teig weich geworden ist (kalter Teig = schärfere Ränder). 7. Die Apfelfüllung in die Form geben und in der Mitte zu einem kleinen Hügel formen. Für mehr Geschmack kleine Butterflöckchen darauf verteilen (darauf achten, dass sich keine Flüssigkeit am Boden sammelt).
- Den zweiten Teigkreis ausrollen und den Boden vollständig damit bedecken oder Streifen für ein Gittermuster ausschneiden. Die Ränder gut verschließen, überstehenden Teig abschneiden und bei Verwendung eines kompletten Teigdeckels 3–4 Schlitze einschneiden (dadurch kann der Dampf entweichen und der Deckel platzt nicht).
- Mit einer Mischung aus verquirltem Ei und Wasser/Milch bestreichen, nach Belieben mit Zucker bestreuen und die Form auf ein heißes Backblech stellen (der Hitzeschock sorgt für eine schöne Bräunung des Bodens).
- 15 Minuten bei 200 °C backen, dann die Temperatur auf 180 °C reduzieren und weitere 35–45 Minuten backen, bis der Boden goldbraun ist und die Füllung blubbert (sollte er zu schnell bräunen, die Ränder oder die Oberfläche locker mit Alufolie abdecken). 11. Lassen Sie den Kuchen vor dem Anschneiden mindestens 2–3 Stunden abkühlen, damit die Füllung fest wird und nicht ausläuft (wenn Sie ihn noch heiß anschneiden, ist er etwas flüssiger, aber trotzdem lecker).
- Servieren Sie den Kuchen pur oder mit Eis/Schlagsahne. Er hält sich bei Zimmertemperatur 1 Tag oder im Kühlschrank 3–4 Tage. Um ihn wieder knusprig zu machen, können Sie die Scheiben 8–10 Minuten bei 180 °C im Backofen oder in der Heißluftfritteuse erwärmen.